Wissen · Biotopwertliste BayKompV

Nutzungstypen erklärt: Was ist A11, G214 & Co.?

Jeder Flächenzustand hat in Bayern einen amtlichen Wert in Wertpunkten je m². Hier finden Sie die wichtigsten Typen in Klartext – und darunter die komplette amtliche Biotopwertliste mit allen 300 Typen, durchsuchbar nach Code oder Name.

1 · Ausgangswert

Ihre heutige Nutzung hat einen Grundwert – z. B. Acker intensiv (A11) = 2 WP/m².

2 · Zielwert

Die geplante Nutzung hat einen höheren Wert – z. B. artenreiche Wiese (G214) = 12 WP/m².

3 · Ihre Punkte

Punkte = (Ziel − Ausgang) × Fläche in m². Niedriger Startwert = großes Potenzial.

Die wichtigsten Typen im Überblick

Diese Typen decken die allermeisten Flächen in der Praxis ab – mit Klartext-Erklärung, woran Sie sie erkennen. Die komplette amtliche Liste mit allen 300 Typen finden Sie weiter unten.

A11 · Äcker und Sonderkulturen2 WP/m²

Intensiv bewirtschafte Äcker ohne oder mit stark verarmter Segetalv…

Intensiv bewirtschafte Äcker ohne oder mit stark verarmter Segetalvegetation

Woran erkenne ich das? Regelmäßig bestellter Acker mit üblicher Düngung und Pflanzenschutz – Mais, Weizen, Raps & Co. Der Boden wird jedes Jahr bearbeitet.

Beispiel: Klassischer Maisacker mit jährlicher Bodenbearbeitung.

Der beste Ausgangszustand: Wer hier startet, hat das größte Aufwertungspotenzial.

A12 · Äcker und Sonderkulturen4 WP/m²

Bewirtschaftete Äcker mit standorttypischer Segetalvegetation

Bewirtschaftete Äcker mit standorttypischer Segetalvegetation (z. B. bei PIK-Maßnahmen für Blühstreifen, Ackerrandstreifen, Lerchenfenster usw.)

Woran erkenne ich das? Acker mit deutlich reduzierter Düngung und ohne chemisch-synthetischen Pflanzenschutz. Der Bestand ist lichter, Beikräuter wie Mohn oder Kamille sind sichtbar.

Beispiel: Getreideacker mit doppeltem Reihenabstand und Blühstreifen am Rand.

A13 · Äcker und Sonderkulturen9 WP/m²

Extensiv bewirtschafte Äcker mit seltener Segetalvegetation

G11 · Grünland3 WP/m²

Intensivgrünland

Intensivgrünland (genutzt) (inkl. einjährig brachgefallenes Intensivgrünland, Wechselgrünland wird unter A1-2 gefasst)

Woran erkenne ich das? Vier bis sechs Schnitte pro Jahr oder starker Viehbesatz. Dunkelgrüner, dichter Bestand mit kaum Blühpflanzen – meist nur Löwenzahn und Ampfer.

Beispiel: Silagewiese eines Milchviehbetriebs.

Wie A11 ein sehr guter Ausgangszustand für eine Aufwertung.

G12 · Grünland5 WP/m²

Intensivgrünland, brachgefallen

Intensivgrünland, brachgefallen (ohne einjährige Bestände, mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)

Woran erkenne ich das? Stark beweidete Fläche mit Trittschäden und Geilstellen, kurze und artenarme Grasnarbe. Gilt auch für intensiv genutzte Almweiden.

Beispiel: Standweide direkt am Hof.

G211 · Grünland6 WP/m²

Mäßig extensiv genutztes, artenarmes Grünland

Woran erkenne ich das? Zwei bis drei Schnitte, wenig Dünger – aber noch von wenigen Gräsern dominiert. Erste Kräuter kehren zurück.

Beispiel: Wiese, die seit ein paar Jahren weniger intensiv gefahren wird.

G212 · Grünland8+ WP/m²

Mäßig extensiv genutztes, artenreiches Grünland

Mäßig extensiv genutztes, artenreiches Grünland (z. B. Glatt-/ Goldhaferwiesen oder Weiden)

Woran erkenne ich das? Zwei bis drei Schnitte und bereits ein gut gemischter Bestand: Margerite, Wiesen-Flockenblume und Hahnenfuß blühen.

Beispiel: Heuwiese mit sichtbarem Blühaspekt im Juni.

G213 · Grünland8+ WP/m²

Artenarmes Extensivgrünland

Artenarmes Extensivgrünland (z. B. Rotschwingel-Rotstraußgras-Wiesen oder Weiden)

Woran erkenne ich das? Höchstens zwei Schnitte, keine Düngung. Der Bestand ist licht – die Artenvielfalt fehlt aber (noch).

Beispiel: Ausgemagerte Wiese in den ersten Jahren der Extensivierung.

G214 · Grünland12 WP/m²

Artenreiches Extensivgrünland

Artenreiches Extensivgrünland (z. B. magere Glatt-/ Goldhaferwiesen oder Magerweiden) (extensiv genutzt)

Woran erkenne ich das? Die bunte Heuwiese: ein bis zwei Schnitte, über 20 blühende Kräuterarten, viele Insekten. Der Klassiker unter den Ziel-Nutzungen.

Beispiel: Artenreiche Salbei-Glatthaferwiese.

Häufigstes und bewährtestes Aufwertungsziel aus Acker oder Intensivgrünland.

G311 · Grünland15 WP/m²

Steppenrasen

Steppenrasen (extensiv genutzt)

G312 · Grünland13 WP/m²

Basiphytische Trocken-/Halbtrockenrasen und Wacholderheiden

Basiphytische Trocken-/Halbtrockenrasen und Wacholderheiden (extensiv genutzt)

G313 · Grünland13 WP/m²

Sandmagerrasen

Sandmagerrasen (basenarm oder basenreich)(extensiv genutzt)

K11 · Säume, Ruderal- und Staudenfluren4 WP/m²

Artenarme Säume und Staudenfluren

Artenarme Säume und Staudenfluren (z. B. hypertrophe Bestände mit Brennnessel, Neophyten-Staudenfluren oder Dominanzbestände von Adlerfarn)

Woran erkenne ich das? Ungemähter bis selten gemähter Wildkraut-Streifen am Acker- oder Wegrand.

Beispiel: Zwei Meter breiter Feldrain entlang des Wirtschaftswegs.

M21 · Moore11 WP/m²

Übergangs- und Zwischenmoore, geschädigt

Woran erkenne ich das? Kniehohe Seggenbestände (oft in Horsten) in Verlandungszonen und nassen Senken.

Beispiel: Seggenried am verlandenden Weiher.

M31 · Moore2 WP/m²

Abtorfungsflächen

Woran erkenne ich das? Moorboden (schwarzer, zersetzter Torf), aber durch Gräben trockengelegt – meist als Grünland genutzt.

Beispiel: Entwässerte Niedermoorwiese im Donaumoos.

Wiedervernässung (Ziel M32) ist eine der punktestärksten Maßnahmen überhaupt.

B111 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche12 WP/m²

Gebüsche / Hecken trocken-warmer Standorte

Gebüsche / Hecken trocken-warmer Standorte (z.B. mit Berberitze, Felsenbirne, Felsenkirsche)

B112 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche10 WP/m²

Mesophiles Gebüsche / Hecken

Mesophiles Gebüsche / Hecken (z.B. mit Schlehe, Weißdorn, Hasel)

B113 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche11 WP/m²

Sumpfgebüsche

Sumpfgebüsche (z. B. mit Faulbaum, Ohr-Weide, Trauben-Kirsche)

B211 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche6 WP/m²

Feldgehölze mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten…

Feldgehölze mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten, junge Ausprägung

B212 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche10 WP/m²

Feldgehölze mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten…

Feldgehölze mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten, mittlere Ausprägung

B311 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche5 WP/m²

Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend einheimische…

Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten (inkl. Alleen), junge Ausprägung

B312 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche9 WP/m²

Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend einheimische…

Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten (inkl. Alleen), mittlere Ausprägung

B441 · Feldgehölze, Hecken, Gebüsche12 WP/m²

Streuobstbestände im Komplex mit artenreichem Extensivgrünland

Streuobstbestände im Komplex mit artenreichem Extensivgrünland (junge bis alte Ausbildung)

W11 · Waldmäntel und Vorwälder12 WP/m²

Waldmäntel

Waldmäntel (Waldinnensäume werden den Waldtypen unter L und N zugeordnet), trocken-warmer Standorte (z.B. mit Berberitze, Wolligem Schneeball oder Liguster)

Woran erkenne ich das? Erlen, Eschen und Weiden am Gewässer, regelmäßig überflutet oder grundwassernah, mit Totholz.

Beispiel: Erlen-Eschen-Wald entlang eines Bachlaufs.

W12 · Waldmäntel und Vorwälder9+ WP/m²

Waldmäntel

Waldmäntel (Waldinnensäume werden den Waldtypen unter L und N zugeordnet), frischer bis mäßig trockener Standorte (z.B. mit Schlehe, Pfaffenhütchen oder Hasel)

Woran erkenne ich das? Junge Pflanzung oder Naturverjüngung standortheimischer Auwald-Arten am Gewässer – auf dem Weg zum naturnahen Auwald.

Beispiel: Vor fünf Jahren gepflanzter Ufergehölzstreifen.

L61 · Laub(misch)wälder6 WP/m²

Sonstige standortgerechte Laub

Sonstige standortgerechte Laub(misch)wälder, junge Ausprägung

Woran erkenne ich das? Junger Laubwald (bis etwa 40 Jahre) aus heimischen Arten wie Buche, Eiche oder Hainbuche.

Beispiel: Buchen-Erstaufforstung auf ehemaligem Acker.

L62 · Laub(misch)wälder10 WP/m²

Sonstige standortgerechte Laub

Sonstige standortgerechte Laub(misch)wälder, mittlere Ausprägung

Woran erkenne ich das? Älterer Laubwald mit kräftigen Stämmen, ersten Höhlenbäumen und beginnender Totholzstruktur.

Beispiel: Über 80-jähriger Buchen-Eichen-Bestand.

L63 · Laub(misch)wälder12 WP/m²

Sonstige standortgerechte Laub

Sonstige standortgerechte Laub(misch)wälder, alte Ausprägung

N61 · Nadel(misch)wälder6 WP/m²

Sonstige standortgerechte Nadel

Sonstige standortgerechte Nadel(misch)wälder, junge Ausprägung

F14 · Fließgewässer11+ WP/m²

Mäßig veränderte Fließgewässer

Mäßig veränderte Fließgewässer (Rhitral und Potamal, i.d.R. entsprechend der Stufe der Gewässerstruktur 3)

F15 · Fließgewässer14 WP/m²

Nicht oder gering veränderte Fließgewässer

Nicht oder gering veränderte Fließgewässer (Rhitral und Potamal, i.d.R. entsprechend den Stufen der Gewässerstruktur 1-2)

S131 · Stillgewässer6 WP/m²

Eutrophe Stillgewässer, bedingt naturfern bis naturfern

S132 · Stillgewässer9+ WP/m²

Eutrophe Stillgewässer, bedingt naturnah

S133 · Stillgewässer13 WP/m²

Eutrophe Stillgewässer, natürlich oder naturnah

P11 · Freiflächen im Siedlungsbereich5 WP/m²

Park- und Grünanlagen

Park- und Grünanlagen (inkl. Friedhöfe), ohne Baumbestand oder mit Baumbestand junger bis mittlerer Ausprägung

P31 · Freiflächen im Siedlungsbereich0 WP/m²

Sport-/Spiel-/Erholungsanlagen, mit hohem Versiegelungsgrad

Sport-/Spiel-/Erholungsanlagen, mit hohem Versiegelungsgrad (z.B. Aschesportplatz, versiegelte Spiel-/Sportflächen)

X11 · Siedlung, Industrie und Gewerbe2 WP/m²

Dorf-, Kleinsiedlungs- und Wohngebiete

Dorf-, Kleinsiedlungs- und Wohngebiete (inkl. typischer Freiräume)

V11 · Verkehrsflächen0 WP/m²

Verkehrsflächen des Straßen- und Flugverkehrs, versiegelt

Verkehrsflächen des Straßen- und Flugverkehrs, versiegelt (mit wasserundurchlässiger Beton-, Asphalt- oder Pflasterdecke)

Woran erkenne ich das? Asphalt, Beton, Gebäude – ökologisch wertlos (0 Punkte).

Beispiel: Alte Hofstelle oder stillgelegte Siloplatte.

Entsiegelung schafft besonders viele Punkte: von 0 auf Zielwert.

Die komplette amtliche Biotopwertliste

Alle 300 Biotop- und Nutzungstypen der Biotopwertliste zur BayKompV – durchsuchbar nach Code oder Name, mit Wertstufe und Grundwert in Wertpunkten je m².

300 amtliche Typen

Äcker und Sonderkulturen4 Typen

A11Intensiv bewirtschafte Äcker ohne oder mit stark verarmter Segetalvegetationgering2 WP/m²
A12Bewirtschaftete Äcker mit standorttypischer Segetalvegetation (z. B. bei PIK-Maßnahmen für Blühstreifen, Ackerrandstreifen, Lerchenfenster usw.)gering4 WP/m²
A13Extensiv bewirtschafte Äcker mit seltener Segetalvegetationmittel9 WP/m²
A2Ackerbrachen (ohne einjährige Brachestadien, inkl. Brache der Sonderkultur z. B. mit Tabak, Erdbeeren, Hopfenanbau)gering5 WP/m²

Grünland25 Typen

G11Intensivgrünland (genutzt) (inkl. einjährig brachgefallenes Intensivgrünland, Wechselgrünland wird unter A1-2 gefasst)gering3 WP/m²
G12Intensivgrünland, brachgefallen (ohne einjährige Bestände, mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)gering5 WP/m²
G211Mäßig extensiv genutztes, artenarmes Grünlandmittel6 WP/m²
G212Mäßig extensiv genutztes, artenreiches Grünland (z. B. Glatt-/ Goldhaferwiesen oder Weiden)mittel8+ WP/m²
G213Artenarmes Extensivgrünland (z. B. Rotschwingel-Rotstraußgras-Wiesen oder Weiden)mittel8+ WP/m²
G214Artenreiches Extensivgrünland (z. B. magere Glatt-/ Goldhaferwiesen oder Magerweiden) (extensiv genutzt)hoch12 WP/m²
G215Mäßig extensiv bis extensiv genutztes Grünland, brachgefallen (mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)mittel7+ WP/m²
G221Mäßig artenreiche seggen- oder binsenreiche Feucht- und Nasswiesen (extensiv genutzt)mittel9+ WP/m²
G222Artenreiche seggen- oder binsenreiche Feucht- und Nasswiesen (extensivhoch13 WP/m²
G223Seggen- oder binsenreiche Feucht- und Nasswiese, brachgefallen (mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)mittel10 WP/m²
G231Flutrasen, extensiv genutztmittel9+ WP/m²
G232Flutrasen, brachgefallen (mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)mittel7+ WP/m²
G24Stromtalwiesen (Brenndoldenwiesen) (extensiv genutzte oder mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)hoch14 WP/m²
G25Salzwiesen (extensiv genutzte oder mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)hoch14 WP/m²
G311Steppenrasen (extensiv genutzt)hoch15 WP/m²
G312Basiphytische Trocken-/Halbtrockenrasen und Wacholderheiden (extensiv genutzt)hoch13 WP/m²
G313Sandmagerrasen (basenarm oder basenreich)(extensiv genutzt)hoch13 WP/m²
G314Magerrasen / Wacholderheiden, brachgefallen (mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)hoch11 WP/m²
G321Artenarme oder brachgefallene Pfeifengraswiesen (extensiv genutzte oder mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)mittel10 WP/m²
G322Artenreiche Pfeifengraswiesen (extensiv genutzt)hoch13 WP/m²
G331Artenarme oder brachgefallene Borstgrasrasen (extensiv genutzte oder mehrjährig brachgefallene Bestände mit einem hohen Anteil an Brachezeigern, Verbuschung < 50 %)mittel10 WP/m²
G332Artenreiche Borstgrasrasen (extensiv genutzt)hoch13 WP/m²
G341Gebirgsrasen und Schneebodenvegetation (auf Kalk- oder Silikatgestein)hoch14 WP/m²
G342Alpine/Subalpine Rieselflur- und Schwemmbodenvegetationhoch14 WP/m²
G4Tritt- und Parkrasen (mit hoher Schnittfrequenz und/oder Trittbelastung)gering3 WP/m²

Säume, Ruderal- und Staudenfluren9 Typen

K11Artenarme Säume und Staudenfluren (z. B. hypertrophe Bestände mit Brennnessel, Neophyten-Staudenfluren oder Dominanzbestände von Adlerfarn)gering4 WP/m²
K121Mäßig artenreiche Säume und Staudenfluren, trocken-warmer Standortemittel8+ WP/m²
K122Mäßig artenreiche Säume und Staudenfluren, frischer bis mäßig trockener Standortemittel6+ WP/m²
K123Mäßig artenreiche Säume und Staudenfluren, feuchter bis nasser Standortemittel7+ WP/m²
K131Artenreiche Säume und Staudenfluren, trocken-warmer Standortehoch11 WP/m²
K132Artenreiche Säume und Staudenfluren, frischer bis mäßig trockener Standortemittel8+ WP/m²
K133Artenreiche Säume und Staudenfluren, feuchter bis nasser Standortehoch11 WP/m²
K21Alpine/Subalpine Hochstaudenfluren, eutropher bis oligotropher Standortehoch12 WP/m²
K22Alpine/Subalpine Hochstaudenfluren, hypertropher Standorte (z. B. Lägerfluren)gering4 WP/m²

Röhrichte und Großseggenriede11 Typen

R111Schilf-Landröhrichtemittel10 WP/m²
R112Schneidried- und Simsen-Landröhrichtehoch13 WP/m²
R113Sonstige Landröhrichte (z.B. aus Rohrkolben, Rohrglanzgras oder Wasser- Schwaden)mittel10 WP/m²
R121Schilf-Wasserröhrichtehoch11 WP/m²
R122Schneidried- und Simsen-Wasserröhrichtehoch13 WP/m²
R123Sonstige Wasserröhrichte (z.B. aus Rohrkolben, Wasser-Schwaden, Rohrglanzgras, Kalmus usw.)hoch11 WP/m²
R21Kleinröhrichte (i.d.R. Röhrichte aus Arten mit einer Wuchshöhe von <70 cm), oligo- bis mesotropher Gewässer (z.B. mit Teich-Schachtelhalm, Froschlöffel usw.)hoch12 WP/m²
R22Kleinröhrichte (i.d.R. Röhrichte aus Arten mit einer Wuchshöhe von <70 cm), eutropher Gewässer (z.B. mit Flut-Schwaden, Pfeilkraut, Tannenwedel, Igelkolben usw.)hoch11 WP/m²
R31Großseggenriede außerhalb der Verlandungsbereiche (inkl. Wald-Simsen-Bestände)mittel10 WP/m²
R321Großseggenriede oligo- bis mesotropher Gewässerhoch13 WP/m²
R322Großseggenriede eutropher Gewässerhoch12 WP/m²

Moore11 Typen

M111Geschädigte Hochmoore, nicht mehr regenerierbarmittel9+ WP/m²
M112Geschädigte Hochmoore, noch regenerierbarhoch13 WP/m²
M12Lebende Hochmoorehoch15 WP/m²
M21Übergangs- und Zwischenmoore, geschädigthoch11 WP/m²
M22Übergangs- und Zwischenmoore, weitgehend intakthoch15 WP/m²
M31Abtorfungsflächengering2 WP/m²
M32Bunkerde- und Torfhaldengering4 WP/m²
M411Kalkreiche Flach- und Quellmoore, geschädigthoch11 WP/m²
M412Kalkreiche Flach- und Quellmoore, weitgehend intakthoch15 WP/m²
M421Kalkarme Flach- und Quellmoore, geschädigthoch11 WP/m²
M422Kalkarme Flach- und Quellmoore, weitgehend intakthoch15 WP/m²

Zwergstrauch- und Ginsterheiden5 Typen

Z111Zwergstrauch- und Ginsterheiden, geschädigt (Verbuschung < 50 %)mittel9+ WP/m²
Z112Zwergstrauch- und Ginsterheiden, weitgehend intakthoch13 WP/m²
Z12Felsbandheidenhoch13 WP/m²
Z13Besenginsterheidenmittel9+ WP/m²
Z2Alpine Heiden (z.B. alpine Windheiden, Krähenbeer-Rauschbeerheiden)hoch14 WP/m²

Feldgehölze, Hecken, Gebüsche41 Typen

B111Gebüsche / Hecken trocken-warmer Standorte (z.B. mit Berberitze, Felsenbirne, Felsenkirsche)hoch12 WP/m²
B112Mesophiles Gebüsche / Hecken (z.B. mit Schlehe, Weißdorn, Hasel)mittel10 WP/m²
B113Sumpfgebüsche (z. B. mit Faulbaum, Ohr-Weide, Trauben-Kirsche)hoch11 WP/m²
B114Auengebüsche (z. B. mit Mandel-Weide, Korb-Weide, Purpur-Weide)hoch12 WP/m²
B115Moorgebüsche (z. B. mit Moorbirke, Faulbaum oder Grau-Weide)hoch12 WP/m²
B116Gebüsche / Hecken stickstoffreicher, ruderaler Standorte (z.B. mit Holunder, inkl. Rubus-Gestrüppe)mittel7 WP/m²
B12Gebüsche / Hecken mit überwiegend gebietsfremden Arten (z.B. mit Armenischer Brombeere, Götterbaum, Eschen-Ahorn oder Schneebeere)gering5 WP/m²
B13Stark verbuschte Grünlandbrachen (Verbuschung > 50 %) und initiales Gebüschstadium (u.a. auf anthropogenen Sekundärstandorten, mit Ausnahme von Pioniergebüschen in der montanen-subalpinen Stufe)mittel6+ WP/m²
B141Schnitthecken (intensiver jährlicher Formschnitt), mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Artengering5 WP/m²
B142Schnitthecken (intensiver jährlicher Formschnitt), mit überwiegend fremdländischen Artengering3 WP/m²
B211Feldgehölze mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten, junge Ausprägungmittel6 WP/m²
B212Feldgehölze mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten, mittlere Ausprägungmittel10 WP/m²
B213Feldgehölze mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten, alte Ausprägunghoch12 WP/m²
B221Feldgehölze mit überwiegend gebietsfremden Arten, junge Ausprägunggering5 WP/m²
B222Feldgehölze mit überwiegend gebietsfremden Arten, mittlere Ausprägungmittel8 WP/m²
B223Feldgehölze mit überwiegend gebietsfremden Arten, alte Ausprägunghoch11 WP/m²
B311Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten (inkl. Alleen), junge Ausprägunggering5 WP/m²
B312Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten (inkl. Alleen), mittlere Ausprägungmittel9 WP/m²
B313Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend einheimischen, standortgerechten Arten (inkl. Alleen), alte Ausprägunghoch12+ WP/m²
B321Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend gebietsfremden Arten (inkl. Alleen), junge Ausprägunggering4 WP/m²
B322Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend gebietsfremden Arten (inkl. Alleen), mittlere Ausprägungmittel8 WP/m²
B323Einzelbäume / Baumreihen / Baumgruppen mit überwiegend gebietsfremden Arten (inkl. Alleen), alte Ausprägunghoch11+ WP/m²
B331Kopfbäume / Kopfbaumreihen, junge Ausprägunggering5 WP/m²
B332Kopfbäume / Kopfbaumreihen, mittlere Ausprägungmittel9 WP/m²
B333Kopfbäume / Kopfbaumreihen, alte Ausprägunghoch12+ WP/m²
B411Streuobstbestände im Komplex mit Äckern ohne oder mit standorttypischer Segetalvegetation, junge Ausbildunggering5 WP/m²
B412Streuobstbestände im Komplex mit Äckern ohne oder mit standorttypischer Segetalvegetation, mittlere bis alte Ausbildungmittel8+ WP/m²
B421Streuobstbestände im Komplex mit Äckern mit seltener Segetalvegetation, junge Ausbildungmittel9 WP/m²
B422Streuobstbestände im Komplex mit Äckern mit seltener Segetalvegetation, mittlere bis alte Ausbildungmittel10+ WP/m²
B431Streuobstbestände im Komplex mit intensiv bis extensiv genutztem Grünland, junge Ausbildungmittel8+ WP/m²
B432Streuobstbestände im Komplex mit intensiv bis extensiv genutztem Grünland, mittlere bis alte Ausbildungmittel10+ WP/m²
B441Streuobstbestände im Komplex mit artenreichem Extensivgrünland (junge bis alte Ausbildung)hoch12 WP/m²
B442Streuobstbestände im Komplex mit Halbtrockenrasen (junge bis alte Ausbildung)hoch13 WP/m²
B51Weihnachtsbaumkulturengering3 WP/m²
B52Baumschulen, Obstplantagen und -kulturengering3 WP/m²
B531Kurzumtriebsplantagen (KUP), strukturarmgering3 WP/m²
B532Kurzumtriebsplantagen (KUP), strukturreichmittel7 WP/m²
B54Gehölzplantagen, brachgefallenmittel7+ WP/m²
B611Rebkulturen, intensiv bewirtschaftetgering3 WP/m²
B612Rebkulturen, extensiv bewirtschaftetmittel7 WP/m²
B62Rebbrachenmittel8+ WP/m²

Waldmäntel und Vorwälder7 Typen

W11Waldmäntel (Waldinnensäume werden den Waldtypen unter L und N zugeordnet), trocken-warmer Standorte (z.B. mit Berberitze, Wolligem Schneeball oder Liguster)hoch12 WP/m²
W12Waldmäntel (Waldinnensäume werden den Waldtypen unter L und N zugeordnet), frischer bis mäßig trockener Standorte (z.B. mit Schlehe, Pfaffenhütchen oder Hasel)mittel9+ WP/m²
W13Waldmäntel (Waldinnensäume werden den Waldtypen unter L und N zugeordnet), feuchter bis nasser Standorte (z.B. mit Strauchweiden oder Faulbaum)hoch12 WP/m²
W14Waldmäntel (Waldinnensäume werden den Waldtypen unter L und N zugeordnet), stickstoffreicher, ruderaler Standorte (z.B. mit Holunder)mittel7 WP/m²
W21Vorwälder auf natürlich entwickelten Bödenmittel7 WP/m²
W22Vorwälder auf urban-industriellen Standorten (z.B. Industrie-/Gewerbeflächen, Häfen, Bahnhöfe, brach liegende Abbaubereiche; z. B. mit Sand-Birke, Zitter-Pappel oder Sal-Weide)mittel6+ WP/m²
W3Niederwälder / Mittelwälder / Hutewälder mit traditioneller Nutzunghoch12+ WP/m²

Laub(misch)wälder59 Typen

L111Eichen-Hainbuchenwälder wechseltrockener Standorte, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L112Eichen-Hainbuchenwälder wechseltrockener Standorte, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L113Eichen-Hainbuchenwälder wechseltrockener Standorte, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L121Eichenwälder trockener Standorte, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
L122Eichenwälder trockener Standorte, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
L123Eichenwälder trockener Standorte, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
L131Wärmeliebende Kalkbuchenwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
L132Wärmeliebende Kalkbuchenwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
L133Wärmeliebende Kalkbuchenwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
L211Eichen-Hainbuchenwälder frischer bis staunasser Standorte, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L212Eichen-Hainbuchenwälder frischer bis staunasser Standorte, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L213Eichen-Hainbuchenwälder frischer bis staunasser Standorte, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L221Eichen-Birkenwälder frischer bis feuchter Standorte, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
L222Eichen-Birkenwälder frischer bis feuchter Standorte, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
L223Eichen-Birkenwälder frischer bis feuchter Standorte, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
L231Buchenwälder basenarmer Standorte (inkl. montane Tannen-Fichten-Buchenwälder mit einem Buchenanteil > 50 %), junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L232Buchenwälder basenarmer Standorte (inkl. montane Tannen-Fichten-Buchenwälder mit einem Buchenanteil > 50 %), mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L233Buchenwälder basenarmer Standorte (inkl. montane Tannen-Fichten-Buchenwälder mit einem Buchenanteil > 50 %), alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L241Buchenwälder basenreicher Standorte (inkl. montane Tannen-Fichten-Buchenwälder mit einem Buchenanteil > 50 %), junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L242Buchenwälder basenreicher Standorte (inkl. montane Tannen-Fichten-Buchenwälder mit einem Buchenanteil > 50 %), mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L243Buchenwälder basenreicher Standorte (inkl. montane Tannen-Fichten-Buchenwälder mit einem Buchenanteil > 50 %), alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L251Hochmontane-subalpine Bergahorn-Buchenwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L252Hochmontane-subalpine Bergahorn-Buchenwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L253Hochmontane-subalpine Bergahorn-Buchenwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L311Schluchtwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L312Schluchtwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L313Schluchtwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L321Block- und Hangschuttwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L322Block- und Hangschuttwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L323Block- und Hangschuttwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L411Birken-Moorwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
L412Birken-Moorwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
L413Birken-Moorwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
L421Schwarzerlen-Bruchwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
L422Schwarzerlen-Bruchwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
L423Schwarzerlen-Bruchwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
L431Sumpfwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L432Sumpfwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L433Sumpfwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L511Quellrinnen, Bach- und Flussauenwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
L512Quellrinnen, Bach- und Flussauenwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
L513Quellrinnen, Bach- und Flussauenwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
L521Weichholzauenwälder, junge bis mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
L522Weichholzauenwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
L531Hartholzauenwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
L532Hartholzauenwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
L533Hartholzauenwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
L541Sonstige gewässerbegleitende Wälder (z. B. Eschenmischwald), junge Ausprägungmittel6+ WP/m²
L542Sonstige gewässerbegleitende Wälder (z. B. Eschenmischwald), mittlere Ausprägungmittel10+ WP/m²
L543Sonstige gewässerbegleitende Wälder (z. B. Eschenmischwald), alte Ausprägunghoch12+ WP/m²
L61Sonstige standortgerechte Laub(misch)wälder, junge Ausprägungmittel6 WP/m²
L62Sonstige standortgerechte Laub(misch)wälder, mittlere Ausprägungmittel10 WP/m²
L63Sonstige standortgerechte Laub(misch)wälder, alte Ausprägunghoch12 WP/m²
L711Nicht standortgerechte Laub(misch)wälder einheimischer Baumarten (z. B. Bestände aus Esche oder Berg-Ahorn auf potentiell natürlichen Buchenwaldstandorten), junge Ausprägunggering5 WP/m²
L712Nicht standortgerechte Laub(misch)wälder einheimischer Baumarten (z. B. Bestände aus Esche oder Berg-Ahorn auf potentiell natürlichen Buchenwaldstandorten), mittlere Ausprägungmittel8 WP/m²
L713Nicht standortgerechte Laub(misch)wälder einheimischer Baumarten (z. B. Bestände aus Esche oder Berg-Ahorn auf potentiell natürlichen Buchenwaldstandorten), alte Ausprägungmittel10 WP/m²
L721Nicht standortgerechte Laub(misch)wälder gebietsfremder Baumarten (z. B. Bestände aus Rot- Eiche, Hybrid-Pappel oder Robinie), junge Ausprägunggering4 WP/m²
L722Nicht standortgerechte Laub(misch)wälder gebietsfremder Baumarten (z. B. Bestände aus Rot- Eiche, Hybrid-Pappel oder Robinie), mittlere Ausprägungmittel6 WP/m²
L723Nicht standortgerechte Laub(misch)wälder gebietsfremder Baumarten (z. B. Bestände aus Rot- Eiche, Hybrid-Pappel oder Robinie), alte Ausprägungmittel8 WP/m²

Nadel(misch)wälder39 Typen

N111Kiefernwälder, nährstoffarmer, stark saurer Standorte (Weißmoos-Kiefernwälder, Steppen- Kiefernwälder), junge Ausprägungmittel9 WP/m²
N112Kiefernwälder, nährstoffarmer, stark saurer Standorte (Weißmoos-Kiefernwälder, Steppen- Kiefernwälder), mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
N113Kiefernwälder, nährstoffarmer, stark saurer Standorte (Weißmoos-Kiefernwälder, Steppen- Kiefernwälder), alte Ausprägunghoch15 WP/m²
N121Kiefernwälder, nährstoffarmer, carbonatischer Standorte (Schneeheide-Kiefernwälder, wärmeliebende Eichen-Kiefernmischwälder), junge Ausprägungmittel9 WP/m²
N122Kiefernwälder, nährstoffarmer, carbonatischer Standorte (Schneeheide-Kiefernwälder, wärmeliebende Eichen-Kiefernmischwälder), mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
N123Kiefernwälder, nährstoffarmer, carbonatischer Standorte (Schneeheide-Kiefernwälder, wärmeliebende Eichen-Kiefernmischwälder), alte Ausprägunghoch15 WP/m²
N211Fichten-Blockschuttwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
N212Fichten-Blockschuttwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
N213Fichten-Blockschuttwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
N221Fichtenwälder silikatischer und carbonatischer Standorte, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
N222Fichtenwälder silikatischer und carbonatischer Standorte, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
N223Fichtenwälder silikatischer und carbonatischer Standorte, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
N311Beerstrauchreiche Fichten-Tannenwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
N312Beerstrauchreiche Fichten-Tannenwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
N313Beerstrauchreiche Fichten-Tannenwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
N321Krautreiche Buchen-Fichten-Tannenwälder, junge Ausprägungmittel8 WP/m²
N322Krautreiche Buchen-Fichten-Tannenwälder, mittlere Ausprägunghoch12 WP/m²
N323Krautreiche Buchen-Fichten-Tannenwälder, alte Ausprägunghoch14 WP/m²
N41Standortgerechte Alpine Lärchen- Zirbenwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
N42Standortgerechte Alpine Lärchen- Zirbenwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
N43Standortgerechte Alpine Lärchen- Zirbenwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
N511Fichten-Moorwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
N512Fichten-Moorwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
N513Fichten-Moorwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
N521Kiefern-Moorwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
N522Kiefern-Moorwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
N523Kiefern-Moorwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
N531Bergkiefern-Moorwälder, junge Ausprägungmittel9 WP/m²
N532Bergkiefern-Moorwälder, mittlere Ausprägunghoch13 WP/m²
N533Bergkiefern-Moorwälder, alte Ausprägunghoch15 WP/m²
N61Sonstige standortgerechte Nadel(misch)wälder, junge Ausprägungmittel6 WP/m²
N62Sonstige standortgerechte Nadel(misch)wälder, mittlere Ausprägungmittel10 WP/m²
N63Sonstige standortgerechte Nadel(misch)wälder, alte Ausprägunghoch12 WP/m²
N711- Strukturarme Altersklassen-Nadelholzforste, junge Ausprägunggering3 WP/m²
N712- Strukturarme Altersklassen-Nadelholzforste, mittlere Ausprägunggering4 WP/m²
N713- Strukturarme Altersklassen-Nadelholzforste, alte Ausprägungmittel6 WP/m²
N721- Strukturreiche Nadelholzforste, junge Ausprägunggering5 WP/m²
N722- Strukturreiche Nadelholzforste, mittlere Ausprägungmittel7 WP/m²
N723- Strukturreiche Nadelholzforste, alte Ausprägungmittel8 WP/m²

Quellen und Quellbereiche5 Typen

Q11Künstlich gefasste Quellen und Quellbereiche, naturferngering5 WP/m²
Q12Künstlich gefasste Quellen und Quellbereiche, mit naturnaher Entwicklungmittel9+ WP/m²
Q21Kalkarme Quellen, natürlich oder naturnahhoch14 WP/m²
Q221Kalktuff-Quellen, natürlich oder naturnahhoch15 WP/m²
Q222Sonstige kalkreiche Quellen, natürlich oder naturnahhoch14 WP/m²

Fließgewässer13 Typen

F11Sehr stark bis vollständig veränderte Fließgewässer (mit Rhitral- oder Potamalcharakter, i.d.R. entsprechend den Stufen der Gewässerstruktur 6-7)gering2 WP/m²
F12Stark veränderte Fließgewässer (Rhitral und Potamal, i.d.R. entsprechend der Stufe der Gewässerstruktur 5)gering5 WP/m²
F13Deutlich veränderte Fließgewässer (Rhitral und Potamal, i.d.R. entsprechend der Stufe der Gewässerstruktur 4)mittel8+ WP/m²
F14Mäßig veränderte Fließgewässer (Rhitral und Potamal, i.d.R. entsprechend der Stufe der Gewässerstruktur 3)hoch11+ WP/m²
F15Nicht oder gering veränderte Fließgewässer (Rhitral und Potamal, i.d.R. entsprechend den Stufen der Gewässerstruktur 1-2)hoch14 WP/m²
F211Gräben (temporäre oder dauerhafte Wasserführung), naturfern (mit intensiver Unterhaltung)gering5 WP/m²
F212Gräben (temporäre oder dauerhafte Wasserführung), mit naturnaher Entwicklung (ohne oder mit extensiver Unterhaltung)mittel10+ WP/m²
F221Kanäle (mit künstlichen Uferbefestigungen), naturferngering2 WP/m²
F222Kanäle (mit künstlichen Uferbefestigungen), mit naturnaher Entwicklungmittel8+ WP/m²
F231Sonstige künstlich angelegte Fließgewässer (z. B. Fischpässe und Umgehungsgerinne), naturferngering5 WP/m²
F232Sonstige künstlich angelegte Fließgewässer (z. B. Fischpässe und Umgehungsgerinne), mit naturnaher Entwicklungmittel10+ WP/m²
F31Wechselwasserbereiche an Fließgewässern, bedingt naturnah (vegetationsfrei oder z. B. mit artenarmen Strandlingsgesellschaften, Steinschutt-/Geröllgesellschaften oder mit Neophyten-Fluren bzw. nitrophilen Ersatzgesellschaften)mittel9+ WP/m²
F32Wechselwasserbereiche an Fließgewässern, natürlich oder naturnah (z.B. mit Strandlingsgesellschaften oder Steinschutt- /Geröllgesellschaften)hoch14 WP/m²

Stillgewässer13 Typen

S111Dystrophe Stillgewässer (Moorgewässer), bedingt naturnahmittel10+ WP/m²
S112Dystrophe Stillgewässer (Moorgewässer), natürlich oder naturnahhoch14 WP/m²
S121Oligo- bis mesotrophe Stillgewässer, bedingt naturfern bis naturfernmittel7 WP/m²
S122Oligo- bis mesotrophe Stillgewässer, bedingt naturnahmittel10+ WP/m²
S123Oligo- bis mesotrophe Stillgewässer, natürlich oder naturnahhoch14 WP/m²
S131Eutrophe Stillgewässer, bedingt naturfern bis naturfernmittel6 WP/m²
S132Eutrophe Stillgewässer, bedingt naturnahmittel9+ WP/m²
S133Eutrophe Stillgewässer, natürlich oder naturnahhoch13 WP/m²
S14Poly- bis hypertrophe Stillgewässergering5 WP/m²
S21Abbaugewässer (vgl. auch S1)gering1 WP/m²
S22Sonstige naturfremde bis künstliche Stillgewässergering3 WP/m²
S31Wechselwasserbereiche an Stillgewässern, bedingt naturnah (vegetationsfrei oder z.B. mit Strandlingsgesellschaften oder artenreicher Zwergbinsenvegetation)mittel9+ WP/m²
S32Wechselwasserbereiche an Stillgewässern, natürlich oder naturnah (z.B. mit artenreichen Strandlingsgesellschaften oder artenreicher Zwergbinsenvegetation)hoch14 WP/m²

Felsen, Halden und Offenboden23 Typen

O111Natürliche und naturnahe Felsen (Silikat- und Kalkgestein), ohne Felsspaltenvegetation (inkl. sehr junge Pionierstadien)hoch11+ WP/m²
O112Natürliche und naturnahe Felsen (Silikat- und Kalkgestein), mit Felsspaltenvegetationhoch13+ WP/m²
O12Natürliche und naturnahe Block- und Schutthalden (Silikat-, Kalk- und Mergelgestein)hoch13+ WP/m²
O21Lesesteinriegelmittel10+ WP/m²
O22Natursteinmauernmittel9+ WP/m²
O31Natürliche und naturnahe Steilwände und Abbruchkanten (Lockergestein, Sand, Lehm, Löss), aus Lockergestein oder Sandmittel9+ WP/m²
O32Natürliche und naturnahe Steilwände und Abbruchkanten (Lockergestein, Sand, Lehm, Löss), aus Lehm oder Lössmittel10 WP/m²
O41Natürliche und naturnahe vegetationsfreie/-arme Kies- und Schotterflächenmittel9+ WP/m²
O421Natürliche und naturnahe vegetationsfreie/-arme Sandflächen, ohne eiszeitlichen Ursprung (z. B. fluviatile Sedimente oder Terrassensande, vgl. F3, S3)mittel9+ WP/m²
O422Natürliche und naturnahe vegetationsfreie/-arme Sandflächen, eiszeitlichen Ursprungs (z. B. Binnendüne)hoch12+ WP/m²
O43Natürliche und naturnahe vegetationsfreie/-arme Flächen aus bindigem Substratmittel8+ WP/m²
O5Gletscher und Firnfelderhoch15 WP/m²
O611Felsen und felsige Abbausohlen in Abgrabungsbereichen, naturferngering1 WP/m²
O612Felsen und felsige Abbausohlen in Abgrabungsbereichen, mit naturnaher Entwicklung (Zwischenstadium O611 und O11)mittel7+ WP/m²
O621Block- und Schutthalden und Halden in Aufschüttungsbereichen, naturferngering1 WP/m²
O622Block- und Schutthalden und Halden in Aufschüttungsbereichen, mit naturnaher Entwicklung (Zwischenstadium O621 und O12)mittel7+ WP/m²
O631Steilwände und Abbruchkanten aus Lockergestein, Sand oder Lehm in Abbaubereichen, naturferngering1 WP/m²
O632Steilwände und Abbruchkanten aus Lockergestein, Sand oder Lehm in Abbaubereichen, mit naturnaher Entwicklung (Zwischenstadium O631 und O3)mittel7+ WP/m²
O641Ebenerdige Abbauflächen aus Blöcken, Schutt, Sand, Kies oder bindigem Substrat (Rohbodenstandort), naturferngering1 WP/m²
O642Ebenerdige Abbauflächen aus Blöcken, Schutt, Sand, Kies oder bindigem Substrat (Rohbodenstandort), mit naturnaher Entwicklung (Zwischenstadium O641 und O1/O4)mittel7+ WP/m²
O651Deponien (z. B. Hausmüll, Bauschutt, Schlamm), naturfernkeine0 WP/m²
O652Deponien (z. B. Hausmüll, Bauschutt, Schlamm), sich selbst überlassen oder begrüntgering1 WP/m²
O7Bauflächen und Baustelleneinrichtungsflächen (Rohbodenstandorte)gering1 WP/m²

Höhlen2 Typen

H1Natürliche Höhlen, Halbhöhlen (Balmen) und Eingangsbereiche von Höhlenhoch12+ WP/m²
H2Stollen, Schächte, Bunker- und Kelleranlagenmittel6 WP/m²

Freiflächen im Siedlungsbereich14 Typen

P11Park- und Grünanlagen (inkl. Friedhöfe), ohne Baumbestand oder mit Baumbestand junger bis mittlerer Ausprägunggering5 WP/m²
P12Park- und Grünanlagen (inkl. Friedhöfe), mit Baumbestand alter Ausprägungmittel10 WP/m²
P21Privatgärten und Kleingartenanlagen, strukturarmgering5 WP/m²
P22Privatgärten und Kleingartenanlagen, strukturreichmittel7+ WP/m²
P31Sport-/Spiel-/Erholungsanlagen, mit hohem Versiegelungsgrad (z.B. Aschesportplatz, versiegelte Spiel-/Sportflächen)keine0 WP/m²
P32Sport-/Spiel-/Erholungsanlagen, mit geringem Versiegelungsgrad (z.B. Naturrasensportplatz, Spielplatz)gering2 WP/m²
P411Sonderflächen der Land- und Energiewirtschaft (z.B. Fahrsilo, Schutt- oder Lagerplatz, Fotovoltaikfläche, Windkraftanlage), versiegeltkeine0 WP/m²
P412Sonderflächen der Land- und Energiewirtschaft (z.B. Fahrsilo, Schutt- oder Lagerplatz, Fotovoltaikfläche, Windkraftanlage), teilversiegeltgering1 WP/m²
P42Land- und forstwirtschaftliche Lagerflächengering2 WP/m²
P431Ruderalflächen im Siedlungsbereich (z.B. Brachen der Industrie-/Gewerbegebiete, Häfen, Bahnhöfe oder Tiergehege, häufig mit stark verdichtetem Boden), vegetationsarm / -freigering2 WP/m²
P432Ruderalflächen im Siedlungsbereich (z.B. Brachen der Industrie-/Gewerbegebiete, Häfen, Bahnhöfe oder Tiergehege, häufig mit stark verdichtetem Boden), mit artenarmen Ruderal- und Staudenflurengering4 WP/m²
P433Ruderalflächen im Siedlungsbereich (z.B. Brachen der Industrie-/Gewerbegebiete, Häfen, Bahnhöfe oder Tiergehege, häufig mit stark verdichtetem Boden), mit artenreichen Ruderal- und Staudenflurenmittel8+ WP/m²
P44Kleingebäude der Land- und Energiewirtschaft (z.B. Umspanngebäude, Stadel, Hochsilo)keine0 WP/m²
P5Sonstige versiegelte Freiflächenkeine0 WP/m²

Siedlung, Industrie und Gewerbe7 Typen

X11Dorf-, Kleinsiedlungs- und Wohngebiete (inkl. typischer Freiräume)gering2 WP/m²
X12Misch- und Kerngebiete (inkl. typischer Freiräume)gering1 WP/m²
X131Historische Gebäudekomplexe (inkl. typischer Freiräume) (z.B. Kirchen, Kloster, Burgen)gering3 WP/m²
X132Einzelgebäude im Außenbereich (z.B. landwirtschaftliche Betriebsanlagen, Einzelgehöfte, Scheunen, Stallungen, Speichergebäude)gering1 WP/m²
X2Industrie- und Gewerbegebiete (inkl. typische Freiräume)gering1 WP/m²
X3Sondergebiete (inkl. typischer Freiräume)gering2 WP/m²
X4Gebäude der Siedlungs-, Industrie- und Gewerbegebietekeine0 WP/m²

Verkehrsflächen12 Typen

V11Verkehrsflächen des Straßen- und Flugverkehrs, versiegelt (mit wasserundurchlässiger Beton-, Asphalt- oder Pflasterdecke)keine0 WP/m²
V12Verkehrsflächen des Straßen- und Flugverkehrs, befestigt (mit wasserdurchlässiger Pflasterdecke, geschottert oder mit wassergebundener Decke; Bankette, Mittelstreifen)gering1 WP/m²
V21Gleisanlagen und Zwischengleisflächen, versiegelt (schotterloses Gleis)keine0 WP/m²
V22Gleisanlagen und Zwischengleisflächen, geschottert (Schottergleis)gering1 WP/m²
V23Gleisanlagen und Zwischengleisflächen, begrünt (Grüne Gleise)gering4 WP/m²
V31Rad-/Fußwege und Wirtschaftswege (land- und forstwirtschaftliche Wege), versiegelt (mit wasserundurchlässiger Beton-, Asphalt- oder Pflasterdecke)keine0 WP/m²
V32Rad-/Fußwege und Wirtschaftswege (land- und forstwirtschaftliche Wege), befestigt (mit wasserdurchlässiger Pflasterdecke, geschottert oder mit wassergebundener Decke)gering1 WP/m²
V331- , unbefestigt (Grünwege und Wege mit offenem Boden), nicht bewachsen (mit offenem Boden)gering2 WP/m²
V332- , unbefestigt (Grünwege und Wege mit offenem Boden), bewachsen (Grünwege)gering3 WP/m²
V4Hohlwegemittel10 WP/m²
V51Grünflächen und Gehölzbestände junger bis mittlerer Ausprägung entlang von Verkehrsflächen (z. B. auf Böschungen und weiteren Nebenflächen)gering3 WP/m²
V52Gehölzbestände alter Ausprägung entlang von Verkehrsflächen (z. B. auf Böschungen und weiteren Nebenflächen)mittel7 WP/m²

★ = praxisrelevanter Typ (wird im Flächencheck zuerst angezeigt) · „+" = Aufwertung um 1 WP über amtliche Zusatzkriterien möglich · Quelle: Biotopwertliste zur Anwendung der BayKompV (StMUV/LfU, Stand 28.02.2014) – maßgeblich ist stets die amtliche Fassung und die Entscheidung der zuständigen Naturschutzbehörde.

Häufige Frage

Was ist mit Mischflächen?

In der Praxis ist kaum eine Fläche „aus einem Guss“: vorne Acker, hinten ein Streifen Hecke, in der Senke ein feuchter Fleck. Die Biotopwertliste löst das über Teilflächen: Die Fläche wird gedanklich zerlegt, jede Teilfläche bekommt ihren eigenen Nutzungstyp und wird separat bewertet. Die Ergebnisse werden anschließend addiert.

Genau so arbeitet auch unser Flächencheck: Sie können mehrere Teilflächen anlegen – etwa 2 ha Acker plus 0,5 ha Intensivgrünland – jeweils mit eigener Ziel-Nutzung. Das Gesamtergebnis ist die Summe der Teilflächen.

Rechenbeispiel Mischfläche (2,5 ha gesamt)

  • Teilfläche 1: 2,0 ha Acker intensiv (A11, 2 WP) → artenreiches Extensivgrünland (G214, 12 WP) = (12 − 2) × 20.000 m² = 200.000 WP
  • Teilfläche 2: 0,5 ha Intensivgrünland (G11, 2 WP) → Streuobst (B41, 11 WP) = (11 − 2) × 5.000 m² = 45.000 WP

Gesamt: 245.000 Wertpunkte

Mischfläche im Flächencheck durchrechnen

Gut zu wissen

  • Die Werte sind Grundwerte je m² aus der Biotopwertliste zur BayKompV (Anlage 2.1, LfU Bayern). Wir zeigen die rund 30 häufigsten von über 150 Typen.
  • Die Naturschutzbehörde kann im Einzelfall auf- oder abwerten (z. B. besondere Artenvorkommen, Vorbelastungen). Maßgeblich ist immer die behördliche Entscheidung.
  • Entscheidend für Ihre Punkte ist die Differenz: Zielwert minus Ausgangswert, multipliziert mit der Fläche in m². Ein niedriger Ausgangswert ist deshalb kein Nachteil – sondern Ihr Kapital.

Nächster Schritt: Vom Acker zum Ökokonto – so läuft die Anerkennung

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